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Kinderschutz Online aktuell zum Nachlesen

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Ausgabe 1/Dezember 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

heute erhalten Sie die erste Ausgabe unseres Newsletters Kinderschutz Online aktuell.

Wir werden Sie mit unserem neuen Angebot wie gewohnt kompetent und praxisnah zur Kinderschutzarbeit im Land Brandenburg informieren. Unser Newsletter erscheint in unregelmäßigem Abstand alle ein bis zwei Monate.

Wenn Sie Veranstaltungshinweise oder andere aktuelle Informationen zum Thema Kinderschutz im und rund um das Land Brandenburg veröffentlichen möchten, senden Sie diese bitte an die Redaktion: ina.rieck@start-ggmbh.de.

Wir freuen uns, wenn Sie unser neues Angebot weiterempfehlen! Kinderschutz Online aktuell kann auf unserer Website kostenlos und ganz einfach bestellt werden. Hier geht es zur Newsletter-Anmeldung: www.fachstelle-kinderschutz.de.

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre!


Ihr Hans Leitner
Leiter der Fachstelle Kinderschutz
Geschäftsführer Start gGmbH

Übersicht:

  1. Fachliche Hinweise zur Unterstützung, Betreuung und zum Schutz Kinder suchtkranker Eltern – Vorschlag für verbindliche Verfahrensstandards
  2. Mitmachen beim Online-Quiz – Beim Online-Quiz der Fachstelle Kinderschutz kann jeder sein Wissen testen und seit neuestem auch eigene Fragen beisteuern
  3. Die Fachstelle geht neue Wege bei der Drittmittelakquise – Eine erste positive Zwischenbilanz
  4. Wieder da: die Landesempfehlungen
  5. Qualifizierungsangebote Kinderschutz in 2010
  6. Kinderschutz im Spiegel der Presse



1. Fachliche Hinweise zur Unterstützung, Betreuung und zum Schutz Kinder suchtkranker Eltern – Vorschlag für verbindliche Verfahrenstandards

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe der ASD-Leiter/innen des Landes Brandenburg hat die Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg fachliche Hinweise zur Unterstützung, Betreuung und zum Schutz von Kindern suchtkranker Eltern erarbeitet.
Anlass zum Erarbeiten der fachlichen Hinweise gaben insbesondere die folgenden Beobachtungen in der Praxis:
Die Zusammenarbeit verschiedener Bereiche, Institutionen und/oder Professionen ist unzureichend, konfrontativ oder schlichtweg nicht vorhanden: Es fehlt vor allem an einer gemeinsamen Haltung, die Aufgabenteilung ist unklar, es bestehen gegenseitig unangemessene Erwartungen. Auch Kriterien für die Beurteilung des Kindswohles in derartigen „unberechenbaren“ familiären Situationen fehlen.
Aufgrund der unterschiedlichen gesetzlichen Aufträge für die verschiedenen Bereiche, Institutionen und/oder Professionen – und damit verbunden der unterschiedlichen Zielgruppen – drohen  in der Beratung, Begleitung und Betreuung von Erwachsenen die Bedürfnisse von Kinder oft genug in den Hintergrund zu geraten. Die Gestaltung der Übergänge von so genannten freiwilligen Leistungen für Eltern zu gesetzlichen Schutzmaßnahmen für Kinder vollzieht sich gerade in „Graubereichen“ von Zuständigkeiten verschiedener Institutionen „scheinbar willkürlich“.
Die fachlichen Hinweise zur Unterstützung, Betreuung und zum Schutz von Kindern suchtkranker Eltern ist als Präzisierung der bereits seit 2006 vorliegenden Brandenburger Leitlinien zur Wahrnehmung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung – § 8a SGB VIII zu verstehen:  Die in dem Papier beschriebenen Minimalstandards können als verbindliche Verfahrensstandards angewendet werden. Sie sollen helfen, zuerst das Kindeswohl zu sichern und nachrangig die familiären Beziehungen zu erhalten und zu stabilisieren. In diesem Kontext soll die Handlungssicherheit der in einen solchen Fall involvierten Fachkräfte und deren Kooperation und Kommunikation untereinander verbessert werden.
Die fachlichen Hinweise zur Unterstützung, Betreuung und zum Schutz von Kindern suchtkranker Eltern stehen auf der Website der Fachstelle Kinderschutz zum Download bereit.

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2. Mitmachen beim Kinderschutz-Quiz – Beim Online-Quiz der Fachstelle Kinderschutz kann jeder sein Wissen testen und seit neuestem auch eigene Fragen beisteuern

Das Online-Spiel der Brandenburger Fachstelle ist bundesweit das erste Kinderschutz-Quiz im Internet und informiert kurzweilig und kompakt über Wege der Beratung und Unterstützung für Kinder und ihre Eltern. Quiz-Teilnehmer erfahren zum Beispiel, woran sie Anzeichen für Vernachlässigung und Misshandlung erkennen oder wohin sie sich wenden können, wenn sie sich um das Wohl eines Kindes sorgen. Bislang umfasst das Quiz zehn Fragen. „Das kann sich aber schnell ändern“, sagt Hans Leitner, Geschäftsführer der Start Beratungsgesellschaft und Leiter der Fachstelle Kinderschutz. „Denn seit neuestem kann jeder eigene Fragen zum Quiz beisteuern.“ Alle eingesendeten Vorschläge werden von den Experten der Fachstelle gelesen und Ergänzungen werden ins Quiz aufgenommen.Dass das Kinderschutz-Quiz gut ankommt, hat sich bereits in den wenigen Wochen seit dem Online-Start Ende Juni gezeigt. „Das Quiz nutzen nicht nur die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, auch viele Eltern und Fachleute anderer Bereiche klicken bei uns an", berichtet Hans Leitner. Insgesamt sei der Anteil richtiger Antworten mit 85 Prozent erfreulich hoch. Doch insbesondere bei Fragen zu Aufgaben und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Rechten von Kindern gebe es noch Informations- und Aufklärungsbedarf. „Das Wissen über Beratungs- und Hilfsangebote ist eine Kompetenz, die für den besseren Schutz von Kindern gegen Gewalt von großer Bedeutung ist“, so Hans Leitner.
Wer sein Kinderschutz-Wissen testen oder neue Fragen und Antworten vorschlagen möchte, erreicht das Online-Spiel direkt und ohne Anmeldung auf der Website der Fachstelle Kinderschutz.

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3. Die Fachstelle geht neue Wege bei der Drittmittelakquise – Eine erste positive Zwischenbilanz

Ob die Fachstelle Broschüren drucken lässt, Informationsmaterial herausgibt oder interdisziplinäre Workshops und Fachtage initiiert und plant – all das kostet Geld. Unsere fachliche Arbeit wird durch das Land Brandenburg gefördert. Drittmittel gestatten uns jedoch, die eine oder andere Zusatzaufgabe zu realisieren, zum Beispiel den Druck von neuen Broschüren.
Seit Sommer dieses Jahres betreiben wir deshalb Bußgeldmarketing. Mit erfreulichem Zwischenergebnis: Die ersten Zuweisungen sind bei uns eingegangen, und Aufwand und Ertrag stehen in dem sehr guten Verhältnis von 1:10. Die damit zusätzlich gewonnenen Gelder werden wir für den Druck des vierten Bandes in unserer Broschürenreihe „aktuell – Kinderschutz im Land Brandenburg“ verwenden, Thema: Kooperation von Jugendamt und Justiz. Das Heft wird Anfang nächsten Jahres erscheinen.
Sie können uns beim Bußgeldmarketing unterstützen: Vielleicht kennen Sie Strafrichter, Staats- und Amtsanwälte persönlich? Dann machen Sie sie auf die Arbeit der Fachstelle Kinderschutz aufmerksam! Wir stellen Ihnen gern unsere dafür vorbereiteten Unterlagen zur Verfügung.
Ebenfalls mit dem Ziel, zusätzliche Gelder für unsere Arbeit zu gewinnen, sind wir - ganz frisch, seit letzter Woche –  auf dem Portal von PlanetHelp vertreten. Auf der Website www.planethelp.de haben Sie die Möglichkeit, unsere Kinderschutzarbeit mit Ihren Einkäufen im Internet  zu unterstützen, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Das geht ganz einfach: Bevor Sie Ihren nächsten Online-Einkauf starten, registrieren Sie sich auf PlanetHelp und wählen die Fachstelle Kinderschutz aus der Liste von Hilfsorganisationen aus. Damit stellen Sie sicher, dass die Verkaufsprovisionen, die für jeden Ihrer Einkäufe von den Partnershops gewährt werden, direkt der Brandenburger Kinderschutzarbeit zu Gute kommen. Die Auswahl der Partnershops auf Planet Help bietet eine große Vielfalt – Anbieter von Büchern und Büromaterial sind ebenso vertreten wie die von Mode, Sport oder Reisen.  Wer möchte,  kann also das nächste Bahnticket oder Fachbuch – und natürlich auch alle Weihnachtsgeschenke – über einen der Partnershops von PlanetHelp kaufen und damit ganz nebenbei die Kinderschutzarbeit im Land Brandenburg unterstützen.
Weitere Informationen, wie Sie unsere Arbeit unterstützen können, finden Sie auf unserer Website.

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4. Wieder da: die Landesempfehlungen

Der als „grüne Broschüre“ bekannte Band 1 unserer Reihe „aktuell – Kinderschutz im Land Brandenburg“ ist jetzt mit einer Auflage von 2000 Heften wieder aufgelegt worden.  Die „Empfehlungen zum Umgang und zur Zusammenarbeit bei Kindesvernachlässigung und Kindesmisshandlung“ sind von mehreren Ressorts der Brandenburger Landesregierung gemeinsam mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände entwickelt worden und stellen die Aufgaben der verschiedenen Institutionen – Kinder- und Jugendhilfe, Justiz, Polizei, Gesundheitswesen und Schule – beim Schutz von Kindern vor Misshandlung und Vernachlässigung dar. Die Broschüre ist im Jahr 2006 erstmals aufgelegt worden. Jetzt erscheint die vierte unveränderte Auflage. Die Broschüre kann ab sofort gegen Erstattung der Portogebühren bei der Fachstelle Kinderschutz per E-Mail oranienburg@start-ggmbh.de bestellt werden.
Die Broschüre steht auch auf der Website der Fachstelle zum Download bereit.

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5. Qualifizierungsangebote Kinderschutz in 2010

Auch im kommenden Jahr bietet die Start gGmbH Kurse für Kinderschutzfachkräfte nach § 8a SGB VIII an. Aufgrund der großen Nachfrage wurde außerdem eine Qualifizierung speziell für Fachkräfte in Kindertagesstätten und Kindertagespflege in das Fortbildungsprogramm aufgenommen. Die Inhalte der Qualifizierungen hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft vor dem Hintergrund ihrer Arbeit als Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg konzipiert. Start bietet Qualifizierungen im Kinderschutz seit 2007 an. Seitdem haben rund 600 Fachkräfte der freien und öffentlichen Jugendhilfe und anderer im Kinderschutz beteiligter Bereiche daran teilgenommen –  im Land Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt sowie in Bremerhaven.
Nähere Informationen zu den Kursinhalten und Anmeldemodalitäten finden Sie auf http://start-ggmbh.de/leistungen/organisationsentwicklung.

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6. Kinderschutz im Spiegel der Presse

In dem Zeit-Artikel „Die verhinderten Retter vom Jugendamt“ berichten Anita und Marian Blasberg von Entwicklungen der Berliner Jugendhilfe und den daraus resultierenden Veränderungen für die Arbeit der Sozialarbeiter in den Jugendämtern und das Bild des Jugendamtes in der Öffentlichkeit. Dazu werden die Erfahrungen und Sichtweisen eines langjährigen Sozialarbeiters im Bezirk Wedding, der schon viele „Jugendhilfe-Trends“ erlebt hat, und eines Stadtrates beschrieben, der weiterhin an Rationalisierungsplänen festhält. Der Bericht wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. gewannen die Autoren den Medienpreis 2009 der Freien Wohlfahrtspflege für soziale Berichterstattung. Lesen Sie den Artikel auf http://www.zeit.de/2008/22/Jugendamt.
Im Deutschlandradio zieht die Journalistin Babara Leitner eine Bilanz drei Jahre nach dem Fall Kevin. Sie fragt:  Was ist aus den verschiedenen Vorhaben im Kinderschutz – Frühwarnsystem, Kinderschutzgipfel, Gesetzesänderungen – geworden? Welche frühen Hilfen gibt es heute und wie gelingt es auch unter problematischen Verhältnissen, Eltern zu helfen und Kinder zu schützen? Die Sendung „Ein starkes Netz“ ist im Internet als Audio-Link abrufbar: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitfragen/1038196.

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Impressum

Der Newsletter der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg wird herausgegeben von der Fachstelle Kinderschutz c/o gemeinnützige Beratungsgesellschaft Start mbH, Lehnitzstraße 22, 16515 Oranienburg, Internet: www.start-ggmbh.de.

V.i.S.d.P.: Hans Leitner (Start gGmbH)
Redaktion und Kontakt: ina.rieck@start-ggmbh.de, Tel.: 03301 - 56213

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