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Ausgabe 5/Juni 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

was gibt es Neues rund um die Kinderschutzarbeit im Land Brandenburg und anderswo – zum Beispiel in Österreich und der Schweiz? Das und vieles mehr erfahren Sie in der neuen Ausgabe von Online aktuell.

Einen Überblick über die Kinderschutz-Landschaft im Land Brandenburg bietet auch unsere Online-Datenbank: Was sind die wichtigen Adressen? Wo finden Familien Beratung und Hilfe bei sich vor Ort? – Wenn Ihre Einrichtung bzw. Ihr Angebot noch nicht in der Kinderschutz-Landkarte verzeichnet ist, so können Sie das noch vor der Sommerpause, bis zum 7. Juli, nachholen.

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre!

Hans Leitner
Leiter der Fachstelle Kinderschutz
Geschäftsführer Start gGmbH

Übersicht:

Themenübersicht

  1. Bundeskinderschutzgesetz und Reform des Vormundschaftsrechts: Bundesrat stimmt zu
  2. Kinderschutz-Landkarte – Stichtag am 7. Juli
  3. Zusammenarbeit im Kinderschutz: Jugendamt und Sportvereine
  4. Justiz und Jugendhilfe im Diskurs: Tagungsdokumentation
  5. Forschungsprojekt „Kooperation von öffentlicher Jugendhilfe und Strafjustiz bei Sexualdelikten gegen Kinder“
  6. Bundesweite Fortbildungsoffensive zur Verhinderung sexualisierter Gewalt
  7. Jetzt anmelden: Qualifizierung für Kinderschutzfachkräfte
  8. Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen in Institutionen – Tagung in Berlin
  9. Kinderschutz im Spiegel der Presse

 

1. Bundeskinderschutzgesetz und Reform des Vormundschaftsrechts: Bundesrat stimmt zu

Der Bundesrat hat am 27. Mai 2011 zum neuen Bundeskinderschutzgesetz Stellung genommen. Der Bundesrat unterstützt die zentralen Regelungsbereiche des Gesetzes. In wenigen Punkten vertreten die Länder eine abweichende Meinung.
In derselben Sitzung hat der Bundesrat der Reform des Vormundschaftsrechts zugestimmt. Der von der Bundesjustizministerin vorgelegte Entwurf sieht vor, den persönlichen Kontakt des Vormunds zu den betreuten Kindern zu stärken. Das Wichtigste in Kürze in den News auf der Website der Fachstelle Kinderschutz.

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2. Kinderschutz-Landkarte – Stichtag am 7. Juli

Die Kinderschutz-Landkarte auf www.fachstelle-kinderschutz.de soll helfen, wichtige Adressen in Brandenburg, Berlin und bundesweit zu finden: Eltern, Jugendliche und andere Interessierte erfahren hier, wo es für sie das passende Beratungs- und Unterstützungsangebot gibt - sei es vor Ort oder im Internet. Auch die interdisziplinäre Kooperation kann mit der Datenbank unterstützt werden: Fachkräfte informieren sich hier über Angebote zum Kinderschutz in ihrer Region und jenseits der eigenen Profession.
Ziel ist es, die Kinderschutz-Landschaft im Land Brandenburg abzubilden. Einrichtungen und Träger, die sich neu in die Datenbank eintragen lassen wollen oder einen bestehenden Eintrag aktualisieren wollen, haben dazu noch bis zum 7. Juli Gelegenheit. Nutzen Sie dazu das Formular - hier als Download.

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3. Jugendamts-Hopping: Empfehlungen zum Verfahren der Jugendämter

Die Auswertung von Kinderschutzfällen zeigt, dem Jugendamt gehen wesentliche Informationen verloren, wenn Eltern umziehen. Wollen sich Eltern bewusst dem Kontakt mit dem Jugendamt entziehen, können sie dies bislang allzu leicht im Wege des „Jugendamts-Hopping“. Zum Verfahren der Jugendämter bei Wechsel der örtlichen Zuständigkeit hat die Fachstelle Kinderschutz in Zusammenarbeit mit ASD-LeiterInnen der Brandenburger Jugendämter eine Empfehlung erarbeitet. Das Papier ist auf der Website der Fachstelle Kinderschutz veröffentlicht.

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4. Zusammenarbeit im Kinderschutz: Jugendamt und Sportvereine

Im Rahmen des Praxisbegleitsystems begegnen der Fachstelle Kinderschutz immer wieder auch Fälle, in denen Kinder und Jugendliche im institutionellen Kontext von Sportvereinen oder kirchlichen Freizeitangeboten kindeswohlgefährdenden Situationen ausgesetzt sind. In Ausgabe 18 der Reihe "Info aktuell" hat die Fachstelle Kinderschutz zwei ausgewählte Fälle beschrieben und hinsichtlich des gesetzlichen Schutzauftrages von Jugendamt analysiert. Allgemeine Hinweise und Anregungen für die Zusammenarbeit im Kinderschutz zwischen Jugendamt und Sporteinrichtungen ergänzen das Papier. Info aktuell/Ausgabe 18 steht hier zum Downlad bereit.

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5. Justiz und Jugendhilfe im Diskurs: Tagungsdokumentation

„Justiz und Jugendhilfe im Diskurs“ ist eine interdisziplinäre Tagungsreihe, die 2010 vom GJPA und der Fachstelle Kinderschutz in Kooperation mit dem SFBB ins Leben gerufen worden ist. Zum Auftakt der zweiten Veranstaltung, die am 23. März 2011 in der Justizakademie in Königs Wusterhausen stattfand, stand ein gemeinsames Thema auf dem Programm: "Datenschutz – Hilfe oder Hemmnis beim Kinderschutz?" Anschließend ging es um den gesetzlichen Auftrag der jeweils „anderen Seite“; die Arbeit des Partners vor und nach der Schnittstelle: Die Richter/- innen hörten einen Vortrag von Prof. Dr. Reinhard Wiesner zur Aufgabe der Jugendämter nach dem SGB VIII, während sich die Fachkräfte des R/ASD bei Michael Grabow (RiAG Pankow-Weißensee) zum FamFG informierten. – Der Wille und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit sind sowohl bei der Jugendhilfe als auch bei der Justiz groß bzw. nehmen stetig zu. Das belegen auch die Anmeldezahlen zu der Tagungsreihe, die die Erwartungen weit überstiegen haben. Deshalb werden GJPA, Fachstelle gemeinsam mit dem SFBB die Tagungsreihe auch im nächsten Jahr fortsetzen. Dokumentation als Downlad

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6. Forschungsprojekt „Kooperation von öffentlicher Jugendhilfe und Strafjustiz bei Sexualdelikten gegen Kinder“

Die Kriminologische Zentralstelle e. V. hat in einer Studie Kooperationsformen von öffentlicher Jugendhilfe und Strafjustiz in Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht. Entstanden ist ein Modellkonzept zur Gründung und Ausgestaltung von Arbeitskreisen oder anderen Kooperationsformen, das an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden kann. Mehr informationen auf der Website der Fachstelle Kinderschutz.

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7. Bundesweite Fortbildungsoffensive zur Verhinderung sexualisierter Gewalt

“Zur Stärkung der Handlungsfähigkeit (Prävention und Intervention) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt“ – so lautet der Titel des von der DGfPI e. V. koordinierten Modellprojektes. Es verfolgt das Ziel, Mädchen und Jungen nachhaltig vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Durch Fortbildung und Beratung der Beschäftigten werden im gesamten Bundesgebiet Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe zum Thema Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt dabei unterstützt, die vorhandenen Handlungskompetenzen zu erweitern und institutionelle Strukturen zu etablieren, die das Auftreten sexualisierter Gewalt erschweren bzw. verhindern. Nähere Informationen und Ansprechpartner für Brandenburger Einrichtungen finden Sie hier.

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8. Jetzt anmelden: Qualifizierung für Kinderschutzfachkräfte

Im August 2011 beginnt eine neue Fortbildung für Fachkräfte nach § 8a SGB VIII in Berlin. Die Inhalte der Qualifizierung hat die gemeinnützige Start Beratungsgesellschaft vor dem Hintergrund ihrer Arbeit als Träger der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg sowie vom Bündnis Kinderschutz MV konzipiert. Die Qualifizierung startet am 24./25.08.11 und endet am 17.02.2012. Das Angebot richtet sich an Fachkräfte aus allen im Kinderschutz beteiligten Bereichen: angefangen bei der freien und öffentlichen Jugendhilfe und Schule über den Kinderarzt oder die Hebamme bis hin zu Polizei und Familiengericht.
Die Start gGmbH bietet die Weiterbildung seit 2007 mit großem Erfolg an. Bundesweit haben bislang mehr als 900 Fachkräfte die Qualifizierung absolviert. Weitere Informationen und die detaillierten Kurstermine auf http://start-ggmbh.de.

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9. Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen in Institutionen – Tagung in Berlin

Im Auftrag von Dr. Christine Bergmann, der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, hat das DJI ein Forschungsprojekt zum Ausmaß des Problems und zum Umgang von Institutionen mit sexueller Gewalt gegen Kinder durchgeführt. Am 13. Juli 2011 findet in Berlin die Abschlusstagung statt. Die zentralen Ergebnisse des Projektes werden präsentiert und zur Diskussion gestellt. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Konsequenzen können für die Praxis gezogen werden? Weitere Informationen auf der Website der Fachstelle Kinderschutz.

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10. Kinderschutz im Spiegel der Presse

Der Film beobachtet die Jugendarbeit in Bremen fünf Jahre nach dem Tod von Kevin: Kinderschutz ist eine Aufgabe, die nicht einfach an eine Behörde abgeschoben werden kann. Ein Geflecht an Beziehungen zwischen Kindern, Eltern, Lehrern, Polizisten, Jugendrichtern, Nachbarn und dem Jugendamt ist nötig, um das Leben von Kindern sicherer zu machen. Das Video ist im Internet abrufbar.

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Impressum

Der Newsletter der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg wirdherausgegeben von der Fachstelle Kinderschutz c/o gemeinnützigeBeratungsgesellschaft Start mbH, Lehnitzstraße 22, 16515 Oranienburg,Internet: www.start-ggmbh.de.

V.i.S.d.P.: Hans Leitner (Start gGmbH)
Redaktion und Kontakt: ina.rieck@start-ggmbh.de, Tel.: 03301 - 56213

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