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Kinderschutz Online aktuell zum Nachlesen

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Ausgabe 26/Juni 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer steht vor der Tür und wer beim sonnenbaden eine spannende Lektüre benötigt, wird in unserer neuen Ausgabe des Newsletters Kinderschutz Online aktuell der Fachstelle Kinderschutz fündig. In den ersten zwei Quartelen haben wir wieder zwei neue Fachartikel veröffentlicht und neue info aktuell's auf den Weg gebracht. Zudem finden Sie in dieser Ausgabe aktuelle Veranstaltungshinweise und Wissenswertes rund um das Thema Kinderschutz.

Haben Sie KollegInnen oder NetzwerkpartnerInnen, die unseren Newsletter noch nicht kennen? Dann schicken Sie den Newsletter einfach weiter. Wir freuen uns, über jede neue Leserin und jeden neuen Leser. Wenn Sie diesen Newsletter als Weiterleitung erhalten haben, dann abonnieren Sie ihn auf unserer Website http://www.fachstelle-kinderschutz.de. Der Bezug ist kostenlos.

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre!

Ihr Hans Leitner
Leiter der Fachstelle Kinderschutz
Geschäftsführer Start gGmbH

Übersicht:

 
1. emotionale Vernachlässigung bei Kindern und Jugendlichen
 
Ich halt das nicht mehr aus mit dir! Gleich knallt`s! Du machst mich krank! Das wirst du nie kapieren! Du siehst wieder wie eine Sau aus! Wer nicht hören will, muss fühlen! Lass‘ mich doch endlich mal in Ruhe! Wie blöd bist du denn! Geh mir aus den Augen! Emotionale Vernachlässigung hat viele Gesichter und oftmals wird sie erst sehr spät als eine Form der Kindeswohlgefährdung erkannt. 
Die Fachstelle Kinderschutz hat zu diesem Thema einen umfangreichen Fachartikel veröffentlicht, der über Formen emotionaler Vernachlässigung informiert, Ursachen und Risikofaktoren benennt und auf Folgend emotionaler Vernachlässigung hinweist.
Den Fachartikel finden Sie in voller Länge hier.
 
 

2. selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen

Katrin knabbert ständig an ihren Fingernägeln, oft bis das Nagelbett zu bluten beginnt. Roberto singt sich laut mit dem Kopf an die Wand schlagend in den Schlaf. Nicole achtet sehr auf ihre Linie, wirkt zerbrechlich und verweigert oft genug Essen. Andreas Körper ist mit Piercings und Tattoos übersät und ein Ende scheint offen. Es ist nicht nur ein Schock für Eltern, sondern auch für Erzieher*innen: sie bemerken unvermittelt oder werden von außen daraufhin angesprochen, dass sich das eigene oder zu betreuende Kind selbst verletzt – mit dem Messer, der Rasierklinge, der Nadel, dem Feuerzeug oder mit anderen Gegenständen aus seinem unmittelbaren Umfeld.
Um vor allem Fachkräften mehr Handlungssicherheit zu diesem Thema zu vermitteln, hat die Fachstelle Kinderschutz einen Fachartikel dazu verfasst. Diesen finden Sie hier.   
 
 

3.Zur Anwendung von Gewalt durch Mitarbeiter*innen der Jugendämter

Das Jugendamt erhält im Rahmen eines familiengerichtlichen Verfahrens die Befugnis, bei Wunsch der Eltern zur Umsetzung eines richterlich erlassenen Beschlusses im Zusammenhang mit der Zuführung ihres Kindes erforderlichenfalls Gewalt anzuwenden. Ob Mitarbeiter*innen Gewalt als außerordentliches Mittel zur Aufgabenerfüllung anwenden dürfen, klären wir in unserem info aktuell NR. 69.
 
 

4. geplante Rechtsreform betrifft Kinderschutz

Mit der Einführung des Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG mit Stand Re-gierungsentwurf vom 15. April 20171 ) plant die Bundesregierung zahlreiche gesetzliche Änderungen und Neuregelungen nicht nur im Jugendhilferecht, die die Kinderschutzarbeit insbesondere der öffentlichen als auch freien Träger der Jugendhilfe aber auch deren Partner*innen betreffen. Eine Kurzzusammenfassung finden Sie in unserem info aktuell Nr. 70.
 
 

5. Unfälle, Gewalt, Selbstverletzungen bei Kindern und Jugendlichen - Ergebnisse der amtlichen Statistik 2014

Ab dem Alter von einem Lebensjahr sind Verletzungen die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Im Jahr 2014, so laut aktuellem Fachbericht1 herausgegeben vom statistischen Bundesamt, starben insgesamt 790 Kinder und Jugendliche, davon 259 Kinder (unter 15 Jahren) und 531 Jugendliche (15 – 17 Jahre). Das bedeutet, jeden Tag sind über zwei Todesfälle wegen einer schweren Verletzung bei den unter 18-Jährigen zu beklagen. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse haben wir in unserem info aktuell Nr. 71 zusammengestellt.  
 
 

6. Mobile Theaterproduktion: Prävention, Fremdenfeindlichkeit, Cyber-Mobbing

Vom 04. Oktober bis zum 20. Oktober 2017 tourt das Theaterensemble Radiks mit zwei mobilen Theaterproduktionen, für Jugendliche ab 12 Jahren, an Schulen und Jugendeinrichtungen in Brandenburg. Aufführungen und die anschließenden Nachgespräche zu den Stücken sollen als Modul zur
Gewaltprävention dienen, um Pädagogen und Lehrkräfte in ihrer Arbeit zu unterstützen,
Jugendliche für die entsprechenden Themenbereiche zu sensibilisieren. Weitere Infos und Kontaktdaten für Reservierung und Buchung finden Sie hier:
oder unter www.ensemble-radiks.de . 
 
 

7. KIDSKOMPASS geht online

Der Kidskompass ist online - ein Wegweiser, der Familien und Fachpersonen im Land Brandenburg die Suche nach wohnortnahen Unterstützungsangeboten zur Stärkung des seelischen Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen erleichtert. Er ermöglicht die Recherche von derzeit über 280 Präventions-, Beratungs- und Behandlungsangeboten zur seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Land Brandenburg und vermittelt aktuelle Informationen zu Leistungen, Kosten und Ansprechpersonen.

www.kidskompass.de

 

8. Tandem-Fortbildung häusliche Gewalt     

Die BIG Koordinierung bietet eine Tandem-Fortbildung zum Thema häusliche Gewalt für Fachkräfte aus den Bereichen Jugendhilfe und Frühe Hilfen, des Bildungs- und Gesundheitswesen, der Polizei und Justiz sowie der Frauenunterstützungseinrichtungen im Land Brandenburg an. Das Fortbildungsangebot kann als Tagesseminar gebucht werden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

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9. Kinder aus suchtbelasteten Familien - Jahrestagung 2017

Die Kinder aus dem Schatten holen! Unter diesem Motto steht die Jahrestagung 2017 zum Thema "Kinder aus suchtbelasteten Familien". Zwar sind aktuell keine Tagungsplätze mehr verfügbar, aber eine kleine Chance besteht, einen Platz über die Warteliste zu ergattern.
Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

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Impressum

Der Newsletter der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg wird herausgegeben von der Fachstelle Kinderschutz c/o gemeinnützige Beratungsgesellschaft Start mbH, Fontanestraße 71, 16761 Hennigsdorf, Internet: www.start-ggmbh.de.

V.i.S.d.P.: Hans Leitner (Start gGmbH)
Redaktion und Kontakt: jenny.troalic@start-ggmbh.de, Tel.: 03302 8609577

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