Fachstelle Kinderschutz

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Frühe Hilfen: Fachstelle Kinderschutz übernimmt Landeskoordination

Mit der Umsetzung der Bundesinitiative im Land Brandenburg hat die Landesregierung das Familienzentrum an der Fachhochschule Potsdam und die Fachstelle Kinderschutz/Start gGmbH beauftragt. Während das Familienzentrum als Kompetenzzentrum Frühe Hilfen den interdisziplinären Fachaustausch fördert und Fachkräfte aus dem Bereich Frühe Hilfen in den unterschiedlichen Konzepten qualifiziert, übernimmt die Fachstelle Kinderschutz die Aufgaben der Landeskoordination.

Die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen unterstützt beim strukturellen Aus - und Aufbau multiprofessioneller Netzwerke Frühe Hilfen und begleitet bei der konzeptionellen Weiterentwicklung. Die für die örtliche Netzwerkkoordination zuständigen Jugendämter können sich ein regionalspezifisches Beratungspaket zusammenstellen, z. B. mit

  • Konzeptentwicklung
  • Evaluation
  • Praxisberatung
  • Prozessbegleitung
  • Qualitätsentwicklung und - sicherung.

Regionalen Netzwerkkoordinatoren wird ein modulares Qualifizierungsprogramm angeboten. Zudem organisiert die Landeskoordinationsstelle den überregionalen Fachaustausch im Land Brandenburg. Auf Bundesebene hat sie die Aufgabe übernommen, das Nationale Zentrum Frühe Hilfen bei der Dokumentation und Evaluation der Bundesinitiative im Land Brandenburg zu unterstützen.

Mit der „Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ hat die Bundesregierung – gemäß § 3 Abs. 4 KKG – die Förderung der Frühen Hilfen als Entwicklungsaufgabe bestimmt. Kernidee ist dabei der inhaltliche und strukturelle Ausbau der Netzwerke. Der Weg dahin führt über verlässliche Kooperation und Vernetzung der beteiligten Fachkräfte. Dazu werden insbesondere die Kinder - und Jugendhilfe und das Gesundheitswesen – namentlich die Familienhebammen – gezählt. Auch die Integration bürgerschaftlichen Engagements wird als besonders wirksam eingeschätzt. Die Bundesinitiative ist auf vier Jahre – von 2012 bis 2015 – befristet. Bis Ende 2015 stellt der Bund dafür 177 Millionen Euro zusätzlich zu den bereits vorhandenen Angeboten vor Ort zur Verfügung. Ziel ist es, dass jede Familie die Chance hat, von diesen Angeboten zu profitieren. Grundlage der Bundesinitiative Frühe Hilfen ist das seit 1. Januar 2012 gültige Bundeskinderschutzgesetz.

Verwaltungsvereinbarung "Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen" 2012-2015

Weitere Informationen zur Umsetzung der Bundesinitiative im Land Brandenburg finden Sie auf www.frühe-hilfen-brandenburg.de.

 

 

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